Einkommenssteuer

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Einkommenssteuer

Steuerliche Pflichten

 

 Müssen Tagespflegepersonen eine Steuererklärung abgeben?

Selbstständig tätige Tagespflegepersonen 

Grundsätzlich besteht die Pflicht zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung.

Ausnahme: liegt das zu versteuernde Einkommen unterhalb des Existenzminimums, wird keine Einkommensteuer fällig, eine Einkommensteuererklärung müsste dann nicht abgegeben werden. Es wird jedoch allen selbstständigen Tagespflegepersonen geraten, eine Einkommensteuererklärung abzugeben. Das Existenzminimum beträgt im Jahr 2016
€ 8.652,00 für Alleinstehende und € 17.304,00 für Verheiratete.

Wenn dauerhaft das zu versteuernde Einkommen unterhalb dieser Grenzen liegt, kann der Steuerpflichtige eine so genannte Nichtveranlagungsbescheinigung beim Finanzamt beantragen. Mit dieser Bescheinigung, die auch kurz NV-Bescheinigung genannt wird, bescheinigt das Finanzamt, dass für einen bestimmten Zeitraum, in der Regel 3 Jahre, keine Einkommensteuererklärung abgegeben werden muss. Voraussetzung ist jedoch, dass sich die Verhältnisse in diesem Zeitraum nicht ändern. Wenn sich die Verhältnisse ändern, ist der Steuerpflichtige verpflichtet, dies dem Finanzamt zu melden.

Angestellte Tagespflegeperonen

Bei angestellten Tagespflegepersonen wird unterschieden, ob diese verheiratet sind oder nicht.

Nicht verheiratete Tagespflegepersonen: Abgabe nur dann,

  • wenn weitere Nebeneinkünfte  vorhanden sind, die über € 410,00 vorliegen.

Verheiratete Tagespflegepersonen: Abgabe nur dann,

  • wenn einer der Ehegatten Lohnsteuerklasse V oder VI hat
  • einer der Ehegatten steuerpflichtige Nebeneinkünfte hat, die über € 410,00 liegen

     

 Bis wann müssen Steuererklärungen abgegeben werden?

Die Abgabefrist für Einkommensteuererklärungen ist der 31. Mai des Folgejahres.

Beispiel: Die Einkommensteuererklärung für das Jahr 2016 muss bis zum 31. Mai 2017 beim Finanzamt abgegeben werden. Ab dem Veranlagungszeitraum 2017 wurde die Abgabefrist bis zum 31. Juli des Folgejahres verlängert.

Bei Steuerpflichtigen, die durch einen Steuerberater vertreten werden verlängert sich die Abgabefrist bis zum 31. Dezember des Folgejahres (ab dem Veranlagungszeitraum 2017: 28. Februar des übernächsten Jahres).

 Wie muss die Einkommensteuererklärung beim Finanzamt abgegeben werden?

Alle Selbstständigen müssen ihre Einkommensteuererklärung elektronisch beim Finanzamt abgeben. Die Elektronische Abgabe der Einkommensteuererklärung erfolgt mittels Elster. Diese kann entweder direkt im Internet über das Elster-Portal oder mittels einer Steuersoftware erfolgen.

Auch bei der elektronischen Abgabe besteht die Einkommensteuererklärung aus den folgenden Bestandteilen:

Mantelbogen

Verheiratete Steuerpflichtige geben einen gemeinsamen Mantelbogen ab und unterschreiben diesen auch gemeinsam. Dieser enthält neben den allgemeinen Angaben auch Angaben zu Sonderausgaben, außergewöhnlichen Belastungen, Haushaltsnahen Dienstleistungen etc.

Anlage S

Selbstständig tätige Tagespflegepersonen müssen die Anlage S ausfüllen. Dort wird der Gewinn aus der Kindertagespflegetätigkeit eingetragen.

Anlage EÜR

Tagespflegepersonen, bei denen die jährlichen Einnahmen € 17.500,00 übersteigen, müssen zusätzlich zur Anlage S noch die Anlage EÜR ausfüllen. Zu beachten ist, dass Einnahmen nicht Gewinn bedeutet, sondern bei der Ermittlung dieser Grenze die Betriebsausgaben (-pauschale) nicht abgezogen wird.

Anlage N

Angestellte Tagespflegepersonen müssen die Anlage N ausfüllen. Dort werden neben dem Arbeitslohn auch die Werbungskosten eingetragen.

Die hier dargestellten Anlagen sowie der Mantelbogen für die Einkommensteuererklärung finden sich zum download auch auf der Seite der Oberfinanzdirektion Frankfurt (www.oberfinanzdirektion-frankfurt).

 Was müssen ExistenzgründerInnen beachten?

Tagespflegepersonen, die Ihre Tätigkeit neu aufnehmen, müssen dies dem Finanzamt melden und einen „Fragebogen zur steuerlichen Erfassung“ ausfüllen. Dort werden neben allgemeinen Angaben Fragen zur Festsetzung der Quartalsweisen Vorauszahlungen abgefragt. Der Fragebogen ist beim zuständigen Finanzamt aber auch im Internet erhältlich. Genaue Erläuterungen zum Fragebogen zur steuerlichen Erfassung finden Sie auch unter der Rubrik „Fragebogen zur steuerlichen Erfassung“.

Steuerliche Behandlung Selbständiger Tagespflegepersonen

 

 Was gilt als Gewinn?

Selbstständige Tagespflegepersonen erzielen Einkünfte aus selbstständiger Tätigkeit. Die weitere Bezeichnung ist „Einkünfte aus freiberuflicher Tätigkeit“. Als Überschuss bei den Einkünften aus selbstständiger Tätigkeit gilt der Gewinn.

 

 Wie wird der Gewinn ermittelt?

Der Gewinn errechnet sich durch Gegenüberstellung von Betriebseinnahmen und Betriebsausgaben:

BETRIEBSEINNAHMEN - BETRIEBSAUSGABEN = GEWINN

 

 Was sind steuerliche Betriebseinnahmen?

Betriebseinnahmen sind alle Leistungen in Geld und Geldeswert, die die Tagespflegeperson für Ihre Tätigkeit erhält.

Dies sind:

  • Laufende Geldleistung des Jugendhilfeträgers
  • Landesförderung des Landes Hessen (falls diese zusätzlich ausgezahlt wird)
  • Alle privaten Geldzahlungen der Eltern (hierzu gehören auch Essensgeld, Windelgeld und Fahrtkostenerstattung etc.)

Ausgenommen hiervon ist die Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge durch den Träger der Jugendhilfe (siehe weiter unten).

 

 Wann müssen Betriebseinnahmen versteuert werden?

Betriebseinnahmen müssen in dem Jahr versteuert werden, in dem sie der Tagespflegeperson zufließen.

 Wie werden die Erstattungen des Jugendamts für Beiträge zur Sozialversicherung steuerlich behandelt?

Die Träger der Jugendhilfe sind verpflichtet, den Tagespflegepersonen im Rahmen der laufenden Geldleistung die Hälfte ihrer Beiträge zur angemessen Alterssicherung, zur angemessenen Kranken- und Pflegeversicherung sowie den vollen Beitrag zur Unfallversicherung zu erstatten. Diese Erstattungsbeiträge sind bei den Tagespflegepersonen einkommenssteuerfrei, sie stellen also keine steuerpflichtigen Betriebseinnahmen dar.

 Was sind Betriebsausgaben?

In der Kindertagespflege ist es in vielen Fällen, vor allem dann, wenn die Kinder in der eigenen Wohnung betreut werden, schwierig Betriebsausgaben von Kosten der privaten Lebensführung abzugrenzen. Oftmals sind die Kosten, die für die Kindertagespflege anfallen der Höhe nach nicht „greifbar“. Daher ermöglicht es der Gesetzgeber den Tagespflegepersonen, die angefallenen Betriebsausgaben pauschal im Rahmen einer Betriebsausgabenpauschale geltend zu machen.

Wenn die tatsächlichen Aufwendungen, die belegt und nachgewiesen werden können, höher sind als die Betriebsausgabenpauschale, kann anstatt der Betriebsausgabenpauschale die tatsächlichen Betriebsausgaben abgezogen werden.

Wichtig: Betriebsausgabenpauschale und tatsächliche Aufwendungen sind Alternativen, beide können nicht nebeneinander geltend gemacht werden.

Tagespflegepersonen, die die Kinder entweder im Haus der Eltern oder in unentgeltlich zur Verfügung gestellten Räumen betreuen, können die Betriebsausgabenpauschale nicht geltend machen. Diesem Personenkreis steht nur der Ansatz der tatsächlichen Aufwendungen offen.

 Was ist günstiger, die Betriebsausgabenpauschale oder der Ansatz der tatsächlichen Kosten?

Für sehr viele Tagespflegepersonen dürfte der Abzug der Betriebsausgabenpauschale günstiger sein als der Ansatz der tatsächlich nachgewiesenen Kosten. Lediglich für die Tagespflegepersonen, die entweder Räumlichkeiten angemietet haben, oder einen oder mehrere Räume im eigenen Haus ausschließlich für die Tagespflege nutzen, könnte der Nachweis und Ansatz der tatsächlichen Kosten von Vorteil sein. Tagespflegepersonen, die hohe Kosten haben, die sie abgrenzen und nachweisen können, müssen zumindest für einen gewissen Zeitraum Aufzeichnungen führen, um zu überlegen, welcher Ansatz (Betriebsausgabenpauschale oder Nachweis der tatsächlichen Aufwendungen) in Frage kommt.

Die Entscheidung über den Abzug der Betriebsausgabenpauschale oder der tatsächlich nachgewiesenen Kosten kann jedes Jahr neu getroffen werden. Bei größeren Investitionen (z.B. bei Herrichten eines Raumes für die Tagespflege) kann sich eine sorgfältige Planung des Ansatzes der Ausgaben lohnen.

 Wie wird die Betriebsausgabenpauschale berechnet?

Betriebsausgabenpauschale bezieht sich auf eine vereinbarte wöchentliche Betreuungszeit von 40 Stunden. Ist die vereinbarte Betreuungszeit geringer, ist die Betriebsausgabenpauschale nach der folgenden Formel zu kürzen:

300 € x vereinbarte wöchentliche Betreuungszeit (max. 40 Std.)

                    40 Stunden

Wie sich die Betreuungsstunden innerhalb der einzelnen Woche verteilen, ist unerheblich. Auch Übernacht- und Wochenendbetreuung ist hier mit einzubeziehen.

Wichtig: die maximale Betreuungszeit, die bei der Berechnung zugrunde gelegt wird, ist jedoch 40 Wochenstunden. Eine darüberhinausgehende Betreuungszeit wird bei der Berechnung der Betriebsausgabenpauschale nicht berücksichtigt.

Der Berechnung liegt grundsätzlich die vereinbarte Betreuungszeit zugrunde. Dies bedeutet für die Praxis, dass wenn das Kind ausnahmsweise früher oder später von der Tagespflegeperson abgeholt wird, dies für die Berechnung der Betriebsausgabenpauschale nicht relevant ist, da die vereinbarte und nicht die tatsächliche Betreuungszeit zugrunde gelegt wird. Zeitaufschriebe für Zwecke des Finanzamts müssen daher nicht erstellt werden. Als Nachweis gegenüber dem Finanzamt reicht die Betreuungsvereinbarung.

Was ist wenn das Kind ausnahmsweise betreut wird (z.B. Krankheit oder Urlaub)?

Wenn das Kind ausnahmsweise z.B. wegen Krankheit oder Urlaub nicht betreut wird, hat dies keinerlei Auswirkung auf die Berechnung der Betriebsausgabenpauschale. Voraussetzung ist jedoch, dass die Tagespflegeperson für diese Fehlzeiten vom Jugendhilfeträger die laufende Geldleistung weiter erhält. Erhält sie für die Ausfallzeiten keine laufende Geldleistung, kann sie für diese Zeiten auch keine Betriebsausgabenpauschale geltend machen. Viele Satzungen sehen eine Regelung für Krankheit und Urlaub vor und die Tagespflegeperson wird in einem gewissen Rahmen weiterbezahlt. Eine Kürzung der Betriebsausgabenpauschale muss dann nicht vorgenommen werden.

Wie kann man bei schwankenden Betreuungszeiten vorgehen?

Sind in der Betreuungsvereinbarung flexible Betreuungszeiten vereinbart, bzw. wird die Tagespflegeperson stundenweise bezahlt, entsprechen die vereinbarten Betreuungszeiten den tatsächlich geleisteten Betreuungszeiten. Es wird sicherlich nicht zu beanstanden sein, wenn für die Berechnung der Betriebsausgabenpauschale die durchschnittliche Wochenbetreuungszeit für jeden Monat zugrunde gelegt wird.

 

 Was sind tatsächliche Betriebsausgaben?

Beim Ansatz der tatsächlichen Betriebsausgaben müssen die einzelnen Aufwendungen nachgewiesen, bzw. glaubhaft gemacht werden. Dies bedeutet, dass für die einzelnen Aufwendungen Belege vorhanden sein müssen.

Folgende Betriebsausgaben sind denkbar:

  • Nahrungsmittel, Ausstattungsgegenstände (Mobiliar), Beschäftigungsmaterialien, Hygieneartikel
  • Fachliteratur
  • Kommunikationskosten
  • Weiterbildungskosten (Seminargebühr, Verpflegungsmehraufwand, Fahrtkosten, Übernachtungskosten)
  • Beiträge zu Versicherungen, soweit unmittelbar mit der Tätigkeit in Zusammenhang stehend (z.B. Berufshaftpflichtversicherung)
  • Fahrtkosten
  • Freizeitgestaltung
  • Rechtsberatungskosten / Steuerberatungskosten
  • Miete und Betriebskosten der zur Kinderbetreuung genutzten Räumlichkeiten
  • Kontoführungsgebühren

Steuerliche Behandlung Angestellter Tagespflegepersonen

 

 Wie wird die Höhe der Einkünfte ermittelt?

Angestellte Tagespflegepersonen erzielen Einkünfte aus Nichtselbstständiger Tätigkeit. Die Höhe der Einkünfte wird durch Gegenüberstellung von Einnahmen und Werbungskosten nach dem folgenden Schema ermittelt:

EINNAHMEN - WERBUNGSKOSTEN = ÜBERSCHUSS

 Was sind steuerliche Einnahmen?

Steuerpflichtig ist der Arbeitslohn, den die Tagespflegeperson vom Arbeitgeber erhält. Auch Arbeitslohn von Dritter Seite (z.B. Zahlungen des Jugendamts an die Kinderfrau) zählt zu den steuerpflichtigen Einnahmen im Rahmen der Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit.

 Was sind Werbungskosten?

Angestellte Tagespflegepersonen haben nicht die Möglichkeit, ihre Werbungskosten im Rahmen einer Pauschale wie die selbstständig tätigen Tagespflegepersonen anzusetzen. Sie haben nur die Möglichkeit die tatsächlich angefallenen Werbungskosten von den Einnahmen abzuziehen.

Mögliche Werbungskosten sind hier (beispielhafte Aufzählung):

  • Fahrten für Wohnung – Arbeitsstätte
  • Aufwendungen für Beschäftigungsmaterialien, die nicht vom Arbeitgeber erstattet werden
  • Aufwendungen für Freizeitgestaltung mit den Kindern, die nicht vom Arbeitgeber erstattet werden
  • Weiterbildungskosten (Seminargebühr, Verpflegungsmehraufwand, Fahrtkosten, Übernachtungskosten)
  • Fachliteratur
  • Kommunikationskosten (Kosten für Telefon im Zusammenhang mit der Tätigkeit)
  • Rechtsberatungskosten / Steuerberatungskosten
  • Kontoführungsgebühren

Betragen die jährlichen Werbungskosten weniger als € 1.000,00 monatlich, wird der Arbeitnehmerpauschbetrag in Höhe von € 1.000,00 als Werbungskosten abgezogen.

 Wie werden Einnahmen aus einem Minijob steuerlich bei der Tagespflegeperson behandelt?

Die Einnahmen aus einem so genannten Minijob (bis 450 € monatlich) müssen nicht versteuert werden, sofern der Arbeitgeber (die Eltern) die pauschale Lohnsteuer in Höhe von 2% an die Minijobzentrale abführt.

Berechnung des zu versteuernden Einkommens

 

 Wie wird das zu versteuernde Einkommen ermittelt?

Die  Bemessungsgrundlage für die Einkommensteuer ist das zu versteuernde Einkommen.

Die Ermittlung des zu versteuernden Einkommens erfolgt anhand des folgenden Schemas:

  1. Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft
  2. Einkünfte aus Gewerbebetrieb
  3. Einkünfte aus selbständiger Tätigkeit
  4. Einkünfte aus nichtselbständiger Tätigkeit
  5. Einkünfte aus Kapitalvermögen
  6. Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung
  7. Sonstige Einkünfte
    ----------------------------------
    Summe der Einkünfte
    ./. Entlastungsbetrag für Alleinerziehende
    ./. Altersentlastungsbetrag
    ​________________________________________

Gesamtbetrag der Einkünfte
./.  Sonderausgaben
./.  Außergewöhnliche Belastungen
-----------------------------------
Einkommen
./. Kinderfreibetrag / Betreuungsfreibetrag
./. Sonstige vom Einkommen abzuziehende Beträge
------------------------------------
Zu versteuerndes Einkommen
-----------------------------------

 

 Welche Einkunftsarten kommen in Frage?

Das deutsche Einkommensteuerrecht kennt sieben Einkunftsarten. Die beiden Einkunftsarten, die für die Tagespflege in Frage kommen sind:

  • Einkünfte aus selbstständiger Arbeit
    (für alle Tagespflegepersonen, die selbstständig tätig sind)
  • Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit
    (für alle Tagespflegepersonen, die ihre Tätigkeit im Rahmen eines Angestelltenverhältnisses ausüben)

Grundsätzlich wird der Überschuss für jede einzelne Einkunftsart separat ermittelt. Innerhalb jeder Einkunftsart werden die zugehörigen Betriebseinnahmen den zugehörigen Betriebsausgaben gegenübergestellt.

 Wie ist zu verfahren, wenn eine Person mehrere Tätigkeiten hat?

Sind mehrere Tätigkeiten vorhanden, wird der Überschuss jeder Tätigkeit separat berechnet. Dies bedeutet, dass die Einnahmen und Ausgaben jeder Tätigkeit separat ermittelt und der jeweiligen Tätigkeit zugerechnet werden. Eine Person kann also nebeneinander 7 Einkunftsarten beziehen.

 Wie werden Einkünfte des Ehemanns mit einbezogen?

Bei Ehegatten werden die einzelnen Einkünfte jedes der Ehegatten separat ermittelt. Dies bedeutet, dass alle Einnahmen und Aufwendungen einer Tätigkeit des jeweiligen Ehegatten zugerechnet werden. Bei der Ermittlung der Summe der Einkünfte werden die Überschüsse aus den einzelnen Einkunftsarten der Ehegatten zusammengerechnet.

 

 Wie hoch ist das steuerfreie Existenzminimum?

Das steuerliche Existenzminimum wird nicht von der Einkommensteuer besteuert. Dieser Grundfreibetrag beträgt:

2016:   Alleinstehende:          €   8.652,00

             Verheiratete:              € 17.304,00

Berechnungsbeispiel

 

 Wie könnte ein Berechnungbeispiel aussehen?

Nachfolgend finden Sie ein Beispiel dafür, wie die Gewinnermittlung vorgenommen werden kann. Dies kann gleichzeitig als Anlage für das Finanzamt dienen.  Es bietet sich an, die Gewinnermittlung zeitnah und monatlich vorzunehmen. Auf diese Weise kann jeden Monat die Rücklage für die Einkommensteuer berechnet werde.

Berechnungsbeispiel

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